Felix runs for Mary’s Meals

Der vom Hals abwärts gelähmte Felix Zech (32) „läuft“ für Mary’s Meals – ein besonderer Sponsorenlauf für hungernde Kinder

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Im Oktober 2016 ändert sich für Felix alles: Nach einem Tauchunfall liegt er im Koma, die Überlebenschancen sind minimal, die Ärzte gehen zudem von einer massiven Hirnschädigung aus. Der niederschmetternden Diagnose zum Trotz erwacht Felix nach einigen Wochen aus dem Koma und kurz nach Weihnachten beginnt er zu sprechen. Mehrsprachig! 

Statt das Masterstudium zu beenden und seine vielversprechende Karriere als Unternehmensberater fortsetzen zu können, heißt es nun, einfachste körperliche Funktionen neu zu erlernen, sich auf ein komplett neues Leben einzustellen und den Alltag zu bewältigen. Nach 15 Monaten intensivster Reha in Heidelberg lebt er seit Anfang 2018 wieder zu Hause bei seinen Eltern in Frankfurt. 

Schon vor dem Unfall engagierte sich Felix für Mary’s Meals. Seine vollständig veränderten Lebensumstände sind für Felix kein Hindernis, weiterhin für das Projekt an den Start zu gehen. Trotz eines fordernden Alltags und seiner fast täglichen Therapien und Trainings, zweimal wöchentlich am Gangtrainer:

„Das Training am Gangtrainer verlangt mir einiges ab. An manchen Tagen ist es so schmerzhaft, dass ich abbrechen muss. Mittels Beinorthesen und einem Spezialgürtel, über den ich in eine aufrechte Position gezogen werde, beginne ich, Schritte zu machen. Das heißt, eigentlich geht die Maschine mit mir. Es mag lächerlich klingen, aber ich schaffe 2,7 km/h, was für mich und die Maschine bereits sehr schnell ist.“

Während des Trainings entstand auch die Idee für diesen besonderen Sponsorenlauf: „Mein Ziel ist es, Spenden zu sammeln um wenigstens 500 Kinder im kenianischen Turkana für ein Schuljahr lang mit einer täglichen Mahlzeit versorgt zu wissen. Zwar kann ich mein Laufziel nicht festlegen, aber ich gebe alles! Ich werde versuchen, möglichst viel zu laufen“, so Felix.

Nur 18,30 € benötigt Mary’s Meals pro Kind und Schuljahr:
„Ein Betrag, der für viele von uns einem Mittagessen in einem hippen Café entspricht, bedeutet für diese Kinder nicht nur ein ganzes Jahr lang eine warme Mahlzeit in der Schule, sondern dadurch auch eine so bedeutsame Zukunftsperspektive“, erklärt Felix. „Und ohne Hunger lernt es sich bekanntlich besser! Das Konzept ist so einfach, dass es mich sofort überzeugt hat.“

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