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Dorothee Pfeifer
Vorstandsassistenz, Schulprojekte & Presse
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Isabel Krauel
Medienkoordination & Fundraising
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Pressemitteilungen

18.05.22

Move for Meals

Fit bleiben und Gutes tun - Die internationale Kinderhilfsorganisation Mary’s Meals lädt zur Frühjahrskampagne ‘Move for Meals 2022‘ ein. – Die 98-jährige Marietheres Wübken aus Nottuln wieder mit dabei. 

Der Krieg in der Ukraine wird durch Lebensmittelverknappung und Preissteigerungen zum Hunger weiterer Millionen Menschen führen – Schulessen ist jetzt wichtiger denn je. Mary’s Meals ernährt täglich über 2,2 Millionen Kinder in 20 der ärmsten Länder der Welt für nur 18,30 Euro pro Kind und Schuljahr. 

Sport und Bewegung für jedermann, egal, an welchem Ort und damit Gutes tun; das ist das Motto der Kampagne ‘Move for Meals 2022‘ der internationalen humanitären Organisation Mary’s Meals.

Von Mitte Mai bis Mitte August 2022 findet die internationale Kampagne erneut statt, um Spenden zu sammeln, damit Mary’s Meals ihr Versprechen den über 2,2 Millionen Kindern gegenüber halten kann, ihnen, trotz steigender Lebensmittelpreise, täglich in der Schule eine warme, nahrhafte Mahlzeit anzubieten. Mary’s Meals setzt alles daran, immer mehr Kinder mit den lebensverändernden Schulmahlzeiten zu erreichen. Gerade in diesen schwierigen Zeiten ist Solidarität mit denen, die nicht einmal das Lebensnotwendigste haben, wichtiger denn je.

Neben Deutschland starten zeitgleich auch zahlreiche Teilnehmer in Spanien und Großbritannien. Alle Einzelpersonen, Familien, Firmengruppen, Sportvereine usw. lädt Mary’s Meals gerne ein, sich mit ihrer Teilnahme für die Kinder einzusetzen, damit sie ohne Hunger in der Schule lernen können. Die 98-jährige Nottulnerin Marietheres Wübken möchte vom 24. Mai bis zum 24. Juni wieder 100 km für ‚Move for Meals 2022‘ mit dem Rollator erlaufen. 

Zudem besteht neben der sportlichen Betätigung auch die Möglichkeit, als Sponsor teilzunehmen: mitfiebern und aktiven Personen helfen, ihr Ziel zu erreichen oder direkt für die Kinder von Mary’s Meals spenden. Alle Informationen zum Mitmachen unter moveformeals.de.

Es ist auch eine Überweisung möglich unter DE42 3706 0193 4007 3750 13, Stichwort: ‚Move for Meals 2022‘. 

Mit Spaß ein gutes Ziel verfolgen und gemeinsam sich - und viel - bewegen! Let’s Move for Meals - Jeder Schritt und jeder Euro bringt Mary’s Meals dem Ziel näher, das Versprechen den Kindern gegenüber zu halten und sie mit Mahlzeiten zu versorgen.


26.04.22

Ukraine Konflikt verschärft Hunger in Afrika – Guterres warnt vor “Wirbelsturm des Hungers”

Schulkinder aus Madagaskar sitzen auf Bänken in einem kleinen Klassenraum mit gefüllten Tellern in der Hand

Internationale Kinderhilfsorganisation Mary’s Meals betont: Schulessen jetzt wichtiger denn je! Mary’s Meals weitet das Schulspeisungsprogramm aus. 2.279.941 Kinder in 20 der ärmsten Länder erhalten täglich nahrhafte Schulmahlzeiten. Damit setzt sich die Organisation entschieden gegen Hunger und für Bildung für besonders bedrohte Kinder ein.

Die Welt ist in Aufruhr. Gerade erholt sich Europa langsam von Corona – doch in vielen Ländern des Südens ist die Pandemie noch lange nicht überstanden. Zudem werden diese Regionen von vielen weiteren Krisen erschüttert: gewaltsame Konflikte, Unruhen, verheerende Auswirkungen des Klimawandels, wie Überschwemmungen, Wirbelstürme, Heuschrecken-Plagen und Dürren. 

Der Ukraine-Krieg wird den Welthunger noch verschärfen, denn dieses Gebiet gilt als “Kornkammer der Welt” und als wichtiger Weizenlieferant für afrikanische Länder. Der Konflikt wirkt sich bereits weltweit auf die Lebensmittel- und Kraftstoffpreise aus, und dies wird sich in den kommenden Wochen vermutlich noch verstärken. UN-Generalsekretär Antonio Guterres warnte am 15. März 2022 vor einem weltweiten „Wirbelsturm des Hungers“. Weiter sagte er, dass der Krieg in der Ukraine „auch ein Angriff auf die am meisten gefährdeten Menschen und Länder der Welt“ sei.

Das Schulessen von Mary’s Meals ist ein großer Anreiz zum Schulbesuch. “Nur wenn wir die Kinder in der Schule halten können, die sonst betteln oder arbeiten würden, werden sie die Bildung erlangen, die ihnen und ihrer Heimat einen Weg aus der Armut bieten kann”, so Magnus MacFarlane-Barrow, Gründer der Hilfsorganisation.  “Gerade in Krisenzeiten, und wir erleben heute definitiv eine Krisenzeit, sind unsere Mahlzeiten so wichtig. Wir haben diesen Kindern ein Versprechen gegeben: dass wir sie zuverlässig mit Essen in der Schule versorgen damit sie sich auf das Lernen konzentrieren können, ohne sich zu sorgen, ob sie morgen hungern müssen. Hunger ist nicht unvermeidlich – es gibt auf der Welt genug Nahrung für alle. Deshalb starten wir in diesen schwierigen Zeiten eine Kampagne mit dem Titel "Keeping our promise – unser Versprechen halten", in dem festen Glauben an die Hilfsbereitschaft und Güte der Menschen. Unsere Bitte richtet sich an alle: die Menschen nicht zu vergessen, die bereits in bitterer Armut leben und deren Alltag nun durch die steigenden Lebensmittel- und Treibstoffpreise infolge des Krieges in der Ukraine noch schwieriger wird. Unser Einsatz für die ärmsten Kinder der Welt wird nicht aufhören. Aber wir brauchen Ihre Hilfe.“ HERE

Jukka Salovaara, ständiger Vertreter Finnlands bei der UN, sagte bei der Eröffnung der internationalen School Meals Coalition, der auch Mary’s Meals angehört: "Schulmahlzeiten sind so viel mehr als nur ein Teller mit Essen. Es ist wirklich eine Chance, Gemeinden zu verändern, Bildung zu steigern und die Ernährungssysteme weltweit zu verbessern".

Mehr erfahren Sie unter: https://www.marysmeals.de/promise 


24.02.22

Mary's Meals startet Hilfsappell für den Südsudan

Schulkinder aus Madagaskar sitzen auf Bänken in einem kleinen Klassenraum mit gefüllten Tellern in der Hand

Die internationale Hilfsorganisation ruft zur Unterstützung auf, um mehr vom Konflikt betroffene Kinder ernähren zu können.

Mary's Meals startet einen Appell, um mehr Schulmahlzeiten für notleidende und hungrige Kinder im Südsudan bereitzustellen - dem Land mit der weltweit höchsten Rate an Kindern ohne Schulbildung. 

Das Lernen im Südsudan wurde durch jahrelange Gewalt und Unruhen drastisch behindert, wobei das Überleben oft Vorrang vor dem Schulbesuch der Kinder hat. Binnenvertreibung, tiefe Armut und Hunger machen das Leben für die Familien zu einem verzweifelten Kampf.

Mary's Meals versorgt bereits rund 70.000 hungrige Kinder an jedem Schultag im Südsudan mit Nahrung. Jetzt bittet die Organisation in Deutschland um Unterstützung, damit noch mehr hungrige Kinder mit einer nahrhaften Mahlzeit in der Schule versorgt werden können. 

Maria Christiana von Habsburg, Vorsitzende von Mary’s Meals Deutschland, sagt: "Unsere nahrhaften Mahlzeiten geben den Kindern im Südsudan die Energie zum Lernen, die Hoffnung auf eine bessere Zukunft und eine gewisse Erholung von den immensen Schwierigkeiten des täglichen Lebens. - Mary's Meals ist eine der wenigen Organisationen, die dringend benötigte Nahrungsmittel an Schulen in diesem Land liefern. Wir versorgen bereits zehntausende Kinder an jedem Schultag - und wir sind entschlossen, noch mehr Kinder mit unseren lebensverändernden Mahlzeiten zu erreichen. Dazu brauchen wir Ihre Unterstützung." 

Im Südsudan arbeitet die Hilfsorganisation mit lokalen Organisationen, der Diözese Rumbek und der Mary Help Association zusammen, um Mais und Bohnen an die Schüler von 114 Schulen in den Regionen Warrap und Lakes States zu verteilen, wohin Tausende von Menschen auf der Flucht sind. 

Moses, der für die Partnerdiözese von Mary's Meals in Rumbek arbeitet, sagt: "Viele Schulen wurden durch den Konflikt zerstört. Ich habe neue Grundschulen besucht, die weit entfernt von den Städten in behelfsmäßigen Hütten und unter Bäumen gebaut wurden. - Ich war dabei, als wir die Lebensmittel zu diesen Gemeinden brachten. Worte reichen nicht aus, um die Freude der Kinder zu beschreiben: sie sprangen, tanzten, sangen und schrien. Sie waren so begierig zu lernen, und die Anwesenheit in den Schulen ist gestiegen, weil sie ein gutes Essen versprochen bekommen haben.“ 

Die Geschichte von Abak und Aping 

Die Schwestern Abak und Aping wurden letztes Jahr eingeschult, als Mary's Meals ein Schulspeisungsprogramm einrichtete. Aping (12) besucht die zweite Grundschulklasse. Sie sagt: "Das einzige Essen, das wir am Tag bekommen, ist von Mary's Meals. Das hat uns dazu bewogen, die Schule zu besuchen, da wir zu Hause nichts zu essen haben." 

Die Mädchen leben bei ihrer Großmutter. Sie ist schwach und alt, aber sie tut ihr Bestes, um den beiden Mädchen eine bescheidene Unterkunft und Liebe zu geben. Sie bewirtschaften ein sehr kleines Stück Land, wo sie Gemüse anbauen. Wenn sie das Glück haben, eine kleine Ernte zu erzielen, verkaufen sie das, was sie haben, für Seife und Salz.  

Mehr zur großen, schrecklichen humanitären Krise im Südsudan erfahren  Sie auf der Homepage von Mary’s Meals oder unter 06131-2754300. 


21.01.22

Mary's Meals nun auch im Jemen

Schulkinder aus Madagaskar sitzen auf Bänken in einem kleinen Klassenraum mit gefüllten Tellern in der Hand

Internationale Hilfsorganisation gibt 4.000 Kindern inmitten der anhaltenden humanitären Krise Hoffnung 
Das internationale Kinderhilfswerk Mary's Meals hat ein neues Programm im Jemen gestartet. Die Organisation versorgt täglich mehr als zwei Millionen Kinder in 20 der ärmsten Länder der Welt mit Schulspeisung. Die nahrhaften Mahlzeiten sind nicht nur ein wichtiger Beitrag gegen Hunger und Mangelernährung - sie geben den Kindern auch die Chance auf Bildung und damit die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. 

In Zusammenarbeit mit der etablierten internationalen NGO Yemen Aid wird Mary's Meals nun vier Schulen im besonders gefährdeten Bezirk Al Mansoora in Aden mit Mahlzeiten für mehr als 4.000 Kinder versorgen. Dort lebt eine große Zahl von Binnenvertriebenen und anderen marginalisierten Bevölkerungsgruppen, die alle unter großem Hunger leiden. 

Durch die bestehenden Beziehungen von Yemen Aid zu diesen Gemeinden und ihren Führern bekommen die Grundschüler nun täglich Essen in Form eines gefüllten Pitabrot-Sandwiches mit Obst oder Gemüse. Dadurch werden die Kinder ermutigt, wieder in die Sicherheit des Klassenzimmers zurückzukehren. 

Magnus MacFarlane-Barrow, Gründer und Geschäftsführer von Mary's Meals, sagt: 
"Mary's Meals hat immer den Wunsch, diejenigen zu unterstützen, die am meisten Hilfe benötigen. Der Jemen gilt als derzeit größte humanitäre Krise weltweit. Es leiden so viele Kinder. Daher freuen wir uns besonders, dass wir dort mit der Ausgabe unserer täglichen Schulmahlzeiten beginnen können. So kann der unmittelbare Bedarf hungernder Kinder gedeckt werden und gleichzeitig wird Bildung ermöglicht. Wir danken all jenen, die unsere Arbeit auf eine Weise unterstützen, die es uns ermöglicht, weiter auf das nächste wartende Kind zuzugehen." 

Summer Nasser, CEO von Yemen Aid, sagt: 
"Diese Partnerschaft mit Mary's Meals ermöglicht den Hunger durch strategische, nachhaltige Ansätze im Bildungssektor zu bekämpfen. Das Schulspeisungsprogramm wird den Horizont dieser Schüler, die das Interesse an der Schule verloren haben, erweitern und den Eltern mehr Sicherheit geben." 
 


08.11.21

Spenden zum Welttag der Armen  

Schulkinder aus Madagaskar sitzen auf Bänken in einem kleinen Klassenraum mit gefüllten Tellern in der Hand

Am kommenden Sonntag, 14. November, ist Welttag der Armen. Papst Franziskus hat uns allen ans Herz gelegt, an diesem Tag besonders der Armen zu gedenken und aktiv zu werden, um ihr Leid auch im Kleinen zu lindern. Mary’s Meals Deutschland e. V. lädt an diesem Tag zu einem „Super-Matching-Day“ ein. Jede eingehende Spende wird von großzügigen Privatspendern verdreifacht - bis zu einer Gesamtsumme von 20.000,- Euro. 

Auch kleine Beträge können unglaublich viel bewirken! 

Mary’s Meals ist eine Kinderhilfsorganisation die 2 Millionen Kinder in 19 der ärmsten Länder der Welt täglich mit einer gesunden, nahrhaften Mahlzeit im Rahmen der Schule erreicht. Schulessen ist eine starke Motivation für die Eltern, ihre Kinder in die Schule zu schicken. Dort können sie, befreit von Hunger, konzentriert lernen und erhalten die Chance auf eine bessere Zukunft. Nur 9 Cent genügen für eine Mahlzeit. 18,30 € ermöglichen einem Kind ein ganzes Schuljahr lang tägliches Schulessen. Schulessen verändert Leben! 

Mary’s Meals Deutschland e. V. - IBAN: DE42 3706 0193 4007 3750 13  

Verwendungszweck: Welttag der Armen  


18.10.21

Bundesentwicklungshilfeminister Dr. Gerd Müller würdigt Arbeit von Mary's Meals

Der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dr. Gerd Müller, hob bei seinem Beitrag zum World Porridge Day die Wichtigkeit der Arbeit von Mary's Meals hervor und würdigte das große Engagement der Organisation.

Gleich zu Beginn seines Beitrags ließ Dr. Gerd Müller keinen Zweifel an der dramatischen Situation hungernder Kinder: "Auch heute starten wieder Millionen Kinder weltweit hungrig in ihren Tag und sie werden auch hungrig zu Bett gehen. 15.000 Kinder werden heute, an diesem Tag, an Hunger und Mangelernährung sterben." Dies bezeichnete er, zu Recht, als Skandal. Denn er führte weiter aus, dass wir Wissen, Technologie und genug Ressourcen hätten, Essen für alle zu gewährleisten. Die Corona-Pandemie habe die Hungersituation extrem verschärft: es hungerten heute 120-150 Millionen Menschen zusätzlich. Und Mangelernährung sei "gerade bei Kindern fatal, denn sie hemmt ihre Entwicklung und führt zu langanhaltenden Schäden; Hunger beraubt Kinder ihrer Zukunft." Deshalb sei auch die Arbeit der humanitären Organisation Mary's Meals so wichtig, die aktuell täglich 2 Millionen Schulkinder mit lokal produzierten Mahlzeiten versorge. "Eine unglaubliche Leistung", die der Bundesentwicklungsminister als großartig bewertete!

So forderte er auch, die Kinder zurück in die Schulen zu holen, damit verhindert werde, dass durch Corona eine verlorene Generation heranwüchse. Bildung sei der Schlüssel zu einer gesicherten Zukunft; gerade für Mädchen.

Zum Ende seines Beitrages war er der Überzeugung, dass eine Welt ohne Hunger möglich sei, und er bedankte sich herzlich bei Mary's Meals für deren Engagement.


08.09.21

Online-Event zum World Porridge Day mit Bundesentwicklungshilfeminister Dr. Gerd Müller 

Einladung zum World Porridge Day

Am 10. Oktober 2021, ab 17:30 Uhr, feiert die internationale Hilfsorganisation Mary’s Meals in einem Online-Event, mit dem Bundesentwicklungshilfeminister, Dr. Gerd Müller, den World Porridge Day. Interessierte können unter marysmeals.de/worldporridgeday teilnehmen. 

Neben dem Minister sprechen auch der Mary’s Meals Gründer – Magnus MacFarlane-Barrow, der Gründer von Feedback Madagascar – Jamie Spencer, die Direktorin der Jacaranda School for Orphans, Malawi – Marie da Silva und der Initiator der „Felix runs for Meals“-Kampagne – Felix Zech.  

Der World Porridge Day wurde von Mary’s Meals ins Leben gerufen und fand zum ersten Mal 2009 statt. Die Intention dabei war und ist, auf hungernde Kinder in Entwicklungsländern aufmerksam zu machen. Für viele der Kinder in den Projektländern von Mary’s Meals ist der Porridge ein Zeichen für Energie und meist die einzige Mahlzeit am Tag, die die Kinder in der Schule erhalten. Deshalb möchte Mary’s Meals gerne die Aufmerksamkeit darauf lenken, wie wichtig eine so einfache aber vitaminreiche und gesunde Mahlzeit ist und welchen Unterschied sie im Leben eines Kindes macht. 

Mary’s Meals freut sich sehr, seit September 2021 täglich über 2 Millionen Kinder zu ernähren und wird diesen Meilenstein im Online Event, gerne mit den Zuschauern, Revue passieren lassen.  

Schottischen Ursprungs, versorgt die internationale Hilfsorganisation mittlerweile in 19 der ärmsten Länder der Welt (auf den Kontinenten Afrika, Lateinamerika und Südostasien) Kinder mit einer täglichen Schulmahlzeit. Die Idee ist sehr simpel: Das Essen wird von Freiwilligen (häufig den Eltern) in der Schule gekocht und dort ausgeteilt, wodurch die Kinder zur Schule „gelockt“ werden und sich durch die neu gewonnene Energie der Mahlzeit auf ihre Bildung konzentrieren können.  


08.09.21

Mary’s Meals ernährt nun über 2 Millionen Kinder und startet in Deutschland eine Spenden-Verdoppelungskampagne

Schulkinder aus Madagaskar halten Schilder in der Hand, die zusammen die Zahl 2 Millionen bilden

2 Millionen Gründe zum Feiern

Nur sechs Jahre nach dem ersten großen Meilenstein, jeden Tag 1 Million Kinder zu ernähren, verkündet die internationale Hilfsorganisation Mary’s Meals eine unglaubliche Nachricht:

Am Mittwoch, dem 8. September, gibt Mary’s Meals mit Freude bekannt, dass sie dank einer beeindruckenden Basisbewegung, die auf der ganzen Welt aktiv ist, nun mehr als 2 Millionen Kinder in 19 der ärmsten Länder der Welt mit lebenswichtigen Mahlzeiten pro Schultag versorgt.

Der neue Meilenstein, die 2-Millionen-Marke bei der Ernährung hungriger Kinder erreicht zu haben, wird in der abgelegenen Wüstenregion Turkana in Kenia offiziell bekanntgegeben und entsprechend gefeiert. Die dringend benötigten täglichen Mahlzeiten werden dort an Kinder in Vorschulen ausgegeben. Eines von ihnen wird die schöne Botschaft verkünden, die heute im Rahmen einer feierlichen Online-Veranstaltung um 20 Uhr (MEZ) übertragen wird.

Der Gründer und Leiter von Mary’s Meals, Magnus MacFarlane-Barrow, begleitet die virtuelle Veranstaltung, zu der jeder herzlich eingeladen ist, mit seinen Gedanken. Des Weiteren kann der Zuschauer die Höhepunkte der Feierlichkeiten in Kenia und Beiträge unterschiedlichster Mitglieder der weltweiten Mary’s Meals-Familie mitverfolgen. Um an der Feier teilzunehmen, besuchen Sie bitte: marysmeals.org/2-million

Magnus MacFarlane-Barrow: „Heute feiern wir einen unglaublichen Moment in der Geschichte von Mary’s Meals. Am heutigen Tag haben 2 Millionen Kinder eine Mahlzeit in ihrer Bildungseinrichtung erhalten.“ – „Vor nahezu 30 Jahren begann unsere Reise und die Großherzigkeit so vieler Menschen war überwältigend – und daran hat sich bis heute nichts geändert. Im Namen aller Kinder danke ich Ihnen aus tiefstem Herzen, für die harte Arbeit, für jedes Geschenk, für die einzigartige Weise wie sich jeder Einzelne für Mary’s Meals einbringt und für jede Gabe, die auf den riesigen Mary’s Meals-Tisch gelegt wird. Danke und lasst uns bitte so weitermachen.“

Er fährt fort: „Für jedes Kind, das heute zu Essen bekam, gibt es viele weitere, die den Tag herbeisehnen, an dem Mary’s Meals auch an ihre Schule kommt. Ein guter Grund, um weiterzumachen. Dieser glückliche Tag heute zeigt uns, dass unsere Vision möglich ist.“

Die Kinderhilfsorganisation Mary’s Meals ist den vielen freiwilligen Helfern und Unterstützern auf der ganzen Welt unendlich dankbar, denn sie sind maßgeblich daran beteiligt, dass die Organisation heute die 2 Millionen Kinder feiern kann.

Mary’s Meals Deutschland startet große Matching-Kampagne   –   jede Spende wird verdoppelt

Zeitgleich mit der Verkündung der großen Freude, dass der Meilenstein der Ernährung von 2 Millionen Kindern an jedem Schultag erreicht ist, startet Mary’s Meals Deutschland eine große Matching-Kampagne. Bis zum 8. Dezember wird jeder Spendenbetrag von einer Stiftung verdoppelt; bis zu der Summe von 500.000 USD. Während dieses Zeitraumes ernähren z. B. 18,30 € nicht nur 1 Kind, sondern 2 Kinder erhalten ein ganzes Jahr in der Schule eine warme Mahlzeit. Eine großartige Sache auf dem Weg von Mary’s Meals zur 3. Million…


24.06.21

Schulernährung als Dreh- und Angelpunkt der weltweiten Hungerbekämpfung: 13. Konferenz "Politik gegen Hunger" des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft bestätigt die Wichtigkeit von Schulessen.

Schulkinder aus Madagaskar sitzen auf Bänken in einem kleinen Klassenraum mit gefüllten Tellern in der Hand

Vom 23. Juni bis 25. Juni 2021 findet die 13. Konferenz „Politik gegen Hunger“ des Bundesministeriums für Landwirtschaft und Ernährung statt. Diesmal wird das Thema Ernährung im Kontext von Schulen in den Fokus genommen. 690 Millionen Menschen leiden laut FAO (Food and Agriculture Organisation) unter chronischer Unterernährung, davon 144 Millionen Kinder. 47 Millionen Kinder sind von akuter Unterernährung betroffen und vom Hungertod bedroht. Bundesminister für Entwicklungszusammenarbeit Dr. Gerd Müller unterstrich bei seiner Eröffnungsrede die Bedeutung von Schulessen für den Zugang zu Bildung.  „Hunger blockiert die Bildung, weil Kinder arbeiten müssen, damit die Familien zu essen haben. So werden Hunger und Armut von Generation zu Generation weitergegeben“.

Genau an diesem Punkt setzt auch die internationale Kinderhilfsorganisation Mary’s Meals, die als Experte aus der Zivilgesellschaft zur Konferenz geladen wurde, an. Mary’s Meals versorgt an jedem Schultag über 1,8 Millionen Kinder in 19 der ärmsten Länder der Welt mit einer gesunden, nahrhaften Schulmahlzeit. „Das Essen ermutigt die Eltern, Ihre Kinder in die Schule zu schicken statt aufs Feld, in die Fabrik oder auf die Straße zum Betteln“, so Maria-Christiana von Habsburg, Vorstandsvorsitzende von Mary's Meals Deutschland. „Ohne Hunger können sie besser lernen und sich besser konzentrieren. Sie sind voller Energie, fangen wieder an zu spielen und auch Träume und Pläne für ihr Leben zu haben. So durchbricht Essen und Bildung den Kreislauf von Hunger und Armut und eröffnet Wege für eine bessere Zukunft.“

Die Pandemie hat die Situation noch dramatisch verschärft. „Durch die Pandemie haben rund 370 Millionen Kinder keinen Zugang zur Schulmahlzeiten“, so Bundesministerin Julia Klöckner, Gastgeberin der Konferenz. Dabei ist „die Mahlzeit in der Schule für viele Kinder die einzige Mahlzeit am Tag“. Die meisten Organisationen sahen sich der Herausforderung von durch die Pandemie geschlossenen Schulen ausgesetzt. Mary's Meals konnte sehr schnell reagieren und musste die Versorgung der Familien nicht einstellen.

Durch die enge Zusammenarbeit mit den Gemeinden vor Ort konnten in wenigen Wochen komplett neue Versorgungswege implementiert werden. „Wir fühlen uns dem Versprechen diesen Kindern gegenüber zutiefst verpflichtet. Ob Pandemie, Krieg oder Naturkatastrophen – Lösungen zu finden, um „unsere“ Kinder weiter zu ernähren hat für uns oberste Priorität“, sagt Magnus MacFarlane-Barrow, der Gründer von Mary's Meals. Und so wurde tatsächlich binnen kürzester Zeit die Versorgung wieder aufgenommen. Statt in der Schule, wurde die Nahrung an eingerichteten Ausgabestellen verteilt, unter strikter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen. Vielmehr wurden die Menschen zusätzlich in Hygiene und sanitären Hilfsmaßnahmen geschult. „Um diese wertvolle Arbeit weiterführen zu können“, so MacFarlane-Barrow, „sind wir auf Hilfe angewiesen. Vor Ort ist es die gesamte lokale Community, die sich mobilisiert und ehrenamtlich tatkräftig hilft. Und international sind es die vielen, vielen Spender, die uns unterstützen“. 


09.06.21

Halbe Strecke geschafft: 97-jährige Marietheres Wübken hat die 50-Kilometermarke geknackt und durch großartige Unterstützung bereits über 30.000 Euro Spenden erzielt

Marietheres Wübken mit ihrem Rollator

„Im Namen von Mary’s Meals Deutschland e. V. möchte ich allen Unterstützern und Fans von Marietheres, die sich für unsere Kampagne ‚Move for Meals‘ tatkräftig engagieren, von ganzem Herzen danken“, so Maria Christiana von Habsburg, Vorsitzende von Mary’s Meals Deutschland e. V. „Wie Sie alle freuen wir uns über diese wunderschöne Aktion und sind überwältigt von dem großen Spendenaufkommen und dem enormen medialen Interesse. 1.830 Euro innerhalb eines Monats zu sammeln und 100 Kilometer mit dem Rollator zurückzulegen, erschien Ingrid Schürmann, der stellv. Vorsitzenden, als sportliches Ziel für Frau Wübken. Durch die Unterstützung von Familie und Nachbarschaft und einem kleinen Artikel in der Lokalzeitung könne dies gelingen, hoffte sie. Nun hat Frau Wübken schon 50 Kilometer zurückgelegt und über 30.000 Euro für Schulmahlzeiten gesammelt.“ 

Ihr Dank gilt auch den Medien: „Durch den kleinen Artikel in der Lokalzeitung entstanden Berichte in Rundfunk, Fernsehen, Print- und vielen Online-Medien. An dieser Stelle bedanken wir uns bei den Medienvertretern für die angenehme, wie ebenso rücksichtsvolle Zusammenarbeit und die wunderbare Berichterstattung.“

„Wir sind gespannt, wie sich unsere Move for Meals-Aktion in den nächsten Wochen entwickeln wird und hoffen, dass sich noch viele Spender und Läufer finden, die sich von ihrem Elan anstecken lassen“, äußert sie im Blick auf die nächste Zeit.

Zusätzlich zum Lauf positive Nebeneffekte für Marietheres Wübken

Am heutigen Mittwoch hat Marietheres Wübken bereits die Hälfte ihres Pensums der anvisierten 100 Kilometer erlaufen. Jeden Tag dreht sie zwei Runden a 1,85 Kilometer; am Sonntag nur eine. Und auch in ihrem direkten Umfeld hat sich viel Positives getan. So konnten es Freunde und Nachbarn organisieren, dass Frau Wübken bei ihren Spaziergängen nun immer abwechselnd begleitet wird. Ein Wunsch, den sie schon lange hegte. Auch wenn sie nach wie vor ein ordentliches Tempo vorlegt, ist es für sie gut zu wissen, nicht allein zu laufen. Darüber hinaus haben sich auch alte Weggefährten bei ihr gemeldet, wie eine ehemalige Lehrerkollegin, die nach Jahren durch einen Zeitungsbericht wieder auf sie aufmerksam wurde.

Bei den Dreharbeiten hat sie zudem ein schönes neues Fleckchen Heimat entdeckt: Die Bank, auf der sie interviewt wurde, ist nur wenige Meter von ihrem Haus entfernt, war aber bisher gar nicht so sehr in ihrem Fokus. Nun genießt sie dort nach den Spaziergängen die Zeit und hat einen tollen Blick auf ihre Heimatkirche St. Martinus.

Frau Wübken freut sich über die gelungene Aktion, insbesondere darüber, dass schon deutlich mehr als die zunächst geplanten 100 Kinder nun ein Jahr lang eine warme Mahlzeit in der Schule erhalten. Das ursprüngliche Ziel hat sie nun schon sechzehn Mal übertroffen. Sie hofft, Mahlzeiten für noch mehr Kinder durch ihre täglichen Runden zu erlaufen und freut sich daher weiterhin über jede Form der Unterstützung.

Marietheres Wübkens Kilometer- und Spendenstand kann auf ihrer Spendenseite unter moveformeals.de/marietheres verfolgt werden.


04.06.21

97-jährige Marietheres Wübken läuft ungebremst weiter für Mary’s Meals

Marietheres Wübken mit ihrem Rollator

Mit fast 100 Jahren will Marietheres Wübken 100 Kilometer mit ihrem Rollator zurücklegen und genug Spenden sammeln, um 100 Kinder ein Schuljahr lang mit Mahlzeiten der Kinderhilfsorganisation Mary’s Meals zu versorgen. Das Spendenziel hat sie schon zehnfach übertroffen.

„Wenn ich mit dem, was ich tue, helfen kann, mache ich das natürlich gerne“, sagt die pensionierte Volksschullehrerin Marietheres Wübken aus Nottuln in Westfalen. Als ihre Nachbarin Ingrid Schürmann, stellvertretene Vorsitzende von Mary’s Meals Deutschland e. V., von der neuen Spendenaktion ‚Move for Meals‘ erzählte, fand sie die Idee sofort großartig und stimmte der Teilnahme für die Dauer eines Monats zu. 35 Kilometer der angestrebten 100 Kilometer hat Marietheres Wübken nach zehn Tagen bereits geschafft – und ihr selbst gesetztes Spendenziel von 1.830 Euro schon weit überschritten. Aktuell steht sie bei rund 18.500 Euro.

Die neue Spendenaktion ‚Move for Meals‘ der internationalen Hilfsorganisation Mary’s Meals findet in mehreren europäischen Ländern vom 1. Mai 2021 bis zum 31. Juli 2021 statt. An dem virtuellen Spendenlauf können interessierte Sportlerinnen und Sportler kostenlos über die eigens dafür gestaltete Website teilnehmen, ihre zurückgelegten Kilometer eintragen und sich dabei sponsern lassen. Die täglichen Schulmahlzeiten der 1.003 Kinder der Mthawira Primary School in Malawi sind bereits finanziert; die darüberhinausgehenden Spenden werden für weitere Schulen in Mary’s Meals’ Projektländern verwendet. Wer sich engagieren möchte, findet alle weiteren Informationen unter moveformeals.de.

„Von Anfang an begeisterte mich an Mary’s Meals, dass so viel mit einem Euro erreicht werden kann“, erklärt die Seniorin. Mary’s Meals versorgt über 1,8 Millionen Kinder mit einer täglichen, warmen Mahlzeit in Bildungseinrichtungen. Die durchschnittlichen Kosten betragen pro Kind und Schuljahr 18,30 Euro.

Hochmotiviert dreht Marietheres Wübken zwei Mal täglich ihre gewohnte Runde mit ihrem Rollator, sodass sie auf 3,7 Kilometer pro Tag kommt. Daher ist sie optimistisch, ihr Kilometerziel in den nächsten drei Wochen ebenfalls zu schaffen. Voller Dankbarkeit über die bereits eingegangen Spenden sagt sie: „Ich freue mich, dass so viele Spenden schon eingegangen sind. Über 1.000 Kinder können davon ein Jahr lang ernährt werden. Das ist doch unglaublich.“

Marietheres Wübkens Kilometer- und Spendenstand kann auf ihrer Spendenseite unter moveformeals.de/marietheres verfolgt werden.


01.06.21

Fit bleiben und Gutes tun – mit den Olympia Hoffnungen Melat Yisak Kejeta und Amanal Petros als Botschafter für den guten Zweck 

Amanal Petros und Melat Kejeta

Die beiden bekannten und sehr erfolgreichen Leichtathleten werben für ‚Move for Meals‘, die virtuelle Spendenkampagne der internationalen Kinderhilfsorganisation Mary’s Meals.

Wer könnte passender sein, diese sportliche Kampagne zu begleiten? Mary’s Meals freut sich sehr über die Zusage der beiden bekannten und sehr erfolgreichen Spitzensportler Melat Yisak Kejeta und Amanal Petros, der Kampagne ‚Move for Meals‘ zwei prominente Gesichter zu geben.

Beide jungen Sportler aus Äthiopien, die schon seit vielen Jahren in Deutschland leben, haben sich auf Langstreckenläufe spezialisiert. 12-mal holte Melat Yisak Kejeta und 13-mal Amanal Petros bereits den 1. Platz in ihrer Disziplin. - Melat ist deutsche 10.000 m und europäische Halbmarathon Rekordhalterin; seit Dezember 2020 ist Amanal Deutscher Marathonrekordhalter.

Gerade bereiten sich beide im Höhentrainingslager in Kenia auf die Olympiade in Tokio vor. Von dort erreichen uns Melats Grüße: „Mary’s Meals hat jetzt eine neue Spendenaktion gestartet, ‚Move for Meals‘. Macht doch mit! […]“ – Amanal bestätigt: „[…] Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr auch dabei seid und die Kinder unterstützen könntet.“

Vom 01. Mai bis 31. Juli 2021 findet diese große Kampagne ‘Move for Meals’ in sieben europäischen Ländern statt; in Deutschland werden die Spenden für die 1.003 Kinder der Mthawira Primary School in Malawi verwendet.

Alle Einzelpersonen, Familien, Firmengruppen, Sportvereine usw. lädt Mary’s Meals gerne ein, sich mit ihrer Teilnahme für die Kinder einzusetzen, denen das Lebensnotwendigste fehlt. Es kostet nur 18,30 € ein Kind ein ganzes Schuljahr lang zu ernähren.

Wer sich engagieren möchte, findet alle weiteren Informationen unter moveformeals.de 

Es besteht aber auch die Möglichkeit, als Sponsor aktiven Teilnehmern zu helfen, ihr Ziel zu erreichen und dabei mitzufiebern oder direkt für die Mthawira Schule zu spenden. Bei traditioneller Überweisung bitte unter dem Stichwort: Move for Meals. (IBAN: DE42 3706 0193 4007 3750 13)

Auf der Website moveformeals.de und auf den Social-Media-Kanälen Facebook und Instagram hält Mary’s Meals wöchentliche Updates bereit.

Erste PM über Move for Meals


20.05.21

Krise in Tigray – Der Konflikt nimmt kein Ende. Die internationale Kinderhilfsorganisation Mary’s Meals bittet weiter um Spenden für dringend benötigte Hilfsgüter

Brot und Tee im Freien für Binnenvertriebene

Der Konflikt zwischen der Tigray Volksbefreiungsfront und den äthiopischen Regierungstruppen wütet – von der Weltöffentlichkeit weitestgehend unbemerkt – ungehindert weiter, da Internetzugang und andere Kommunikationswege bewusst unterbrochen wurden. So dringen nur wenige Informationen „nach draußen“. 

„Was wir von unseren lokalen Partnern erfahren, ist erschütternd“, so Magnus McFarlane-Barrow, Gründer der internationalen Kinderhilfsorganisation Mary’s Meals. „Seit Beginn des Konflikts […] haben die Menschen furchtbares durchgemacht. Nahezu jedes Haus in Tigray wurde angegriffen. Menschen werden getötet, Frauen vergewaltigt.“ - „Die Einwohner der Region fliehen […]. So sind über 60.000 in den Sudan übergelaufen, über 1 Million Binnenvertriebene befinden sich im Land, davon 152.000 in der Stadt Mekelle. Die Einwohner Mekelles sind selbst Opfer des Krieges und der Versorgungsengpässe – trotzdem teilen sie großzügig das Wenige, das sie haben. Doch ihr Beitrag ist ein Tropfen auf den heißen Stein“, fährt McFarlane-Barrow fort. 

Die Antwort auf den ersten Hilfeaufruf von Mary’s Meals International für die Menschen in Tigray war überwältigend. Mit den Spendengeldern werden seit April rund 19.000 Binnenvertriebene versorgt. Sie sind in, zu Notunterkünften umfunktionierten, Schulen untergebracht und erhalten Hilfspakete mit dem Notwendigsten: Lebensmittel, Decken, Seife, Medikamente. Doch wird das Geld nicht lange reichen, denn die Menschen sind völlig mittellos und müssen täglich weiter versorgt werden; auch kommen ständig weitere hinzu. Die lokalen Partner von Mary’s Meals agieren seit Jahrzehnten in Tigray und haben daher im Laufe ihrer Arbeit sehr viel erlebt. Aber ihrer Meinung nach ist die derzeitige Situation "dreimal schlimmer als die verheerende Hungersnot in den 80er Jahren“. “Viele Menschen kommen schwer traumatisiert hier an“, erzählt die Leiterin der Organisation. „Sie sind vor der extremen Gewalt geflohen und leben jetzt auf engstem Raum unter erbärmlichen Bedingungen. In einer unserer Schulen sind z. B. 6.000 Personen untergebracht, über 80 schlafen in einem kleinen Klassenzimmer. Solche Bedingungen mit unzureichenden sanitären Einrichtungen sind eine ernsthafte Bedrohung für Gesundheit und Leben.” Unter diesen Umständen sind Corona-Distanz- und Hygienemaßnahmen schlichtweg unmöglich. Auch andere Krankheiten können sich leicht verbreiten. Viele tausende Menschen hungern und 1,4 Millionen Kinder gehen nicht zur Schule. “Lebenswichtige soziale Dienste sind unterbrochen, Gesundheitseinrichtungen funktionieren kaum noch, insbesondere für Menschen mit chronischen Erkrankungen ist das lebensbedrohlich”, so eine Helferin. “Diese schrecklichen Berichte sollen uns aber weder erdrücken noch lähmen. Denn: Die Unterstützung kommt an. Wir konnten schon vielen Vertriebenen helfen.”  

Unser Partner vor Ort bittet jedoch: „Schärft weiterhin das Bewusstsein für unsere Situation, sprecht darüber mit anderen. Damit die Hilferufe der leidenden Menschen in Tigray Gehör finden. Und betet für die Menschen und für ein Ende des Konflikts. In dieser schwierigen Zeit spüren wir besonders stark Nähe, Mitgefühl und Fürsorge. Das tröstet, ermutigt und hilft uns, die Hoffnung nicht zu verlieren. Ich möchte der Welt gerne sagen: „Tun Sie alles, um den Krieg, das Töten von Zivilisten und die Flucht der Menschen, die alles verlassen müssen, zu beenden. Bitte verstärken Sie die humanitäre Hilfe, damit die Menschen überleben können.“ 

Wenn auch Sie uns unterstützen möchten: Mary’s Meals, DE42 3706 0193 4007 3750 13. Stichwort: Äthiopien

Erste PM über die Krise in Äthiopien


28.04.21

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