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Pressemitteilungen

09.06.21

Halbe Strecke geschafft: 97-jährige Marietheres Wübken hat die 50-Kilometermarke geknackt und durch großartige Unterstützung bereits über 30.000 Euro Spenden erzielt

Marietheres Wübken mit ihrem Rollator

„Im Namen von Mary’s Meals Deutschland e. V. möchte ich allen Unterstützern und Fans von Marietheres, die sich für unsere Kampagne ‚Move for Meals‘ tatkräftig engagieren, von ganzem Herzen danken“, so Maria Christiana von Habsburg, Vorsitzende von Mary’s Meals Deutschland e. V. „Wie Sie alle freuen wir uns über diese wunderschöne Aktion und sind überwältigt von dem großen Spendenaufkommen und dem enormen medialen Interesse. 1.830 Euro innerhalb eines Monats zu sammeln und 100 Kilometer mit dem Rollator zurückzulegen, erschien Ingrid Schürmann, der stellv. Vorsitzenden, als sportliches Ziel für Frau Wübken. Durch die Unterstützung von Familie und Nachbarschaft und einem kleinen Artikel in der Lokalzeitung könne dies gelingen, hoffte sie. Nun hat Frau Wübken schon 50 Kilometer zurückgelegt und über 30.000 Euro für Schulmahlzeiten gesammelt.“ 

Ihr Dank gilt auch den Medien: „Durch den kleinen Artikel in der Lokalzeitung entstanden Berichte in Rundfunk, Fernsehen, Print- und vielen Online-Medien. An dieser Stelle bedanken wir uns bei den Medienvertretern für die angenehme, wie ebenso rücksichtsvolle Zusammenarbeit und die wunderbare Berichterstattung.“

„Wir sind gespannt, wie sich unsere Move for Meals-Aktion in den nächsten Wochen entwickeln wird und hoffen, dass sich noch viele Spender und Läufer finden, die sich von ihrem Elan anstecken lassen“, äußert sie im Blick auf die nächste Zeit.

Zusätzlich zum Lauf positive Nebeneffekte für Marietheres Wübken

Am heutigen Mittwoch hat Marietheres Wübken bereits die Hälfte ihres Pensums der anvisierten 100 Kilometer erlaufen. Jeden Tag dreht sie zwei Runden a 1,85 Kilometer; am Sonntag nur eine. Und auch in ihrem direkten Umfeld hat sich viel Positives getan. So konnten es Freunde und Nachbarn organisieren, dass Frau Wübken bei ihren Spaziergängen nun immer abwechselnd begleitet wird. Ein Wunsch, den sie schon lange hegte. Auch wenn sie nach wie vor ein ordentliches Tempo vorlegt, ist es für sie gut zu wissen, nicht allein zu laufen. Darüber hinaus haben sich auch alte Weggefährten bei ihr gemeldet, wie eine ehemalige Lehrerkollegin, die nach Jahren durch einen Zeitungsbericht wieder auf sie aufmerksam wurde.

Bei den Dreharbeiten hat sie zudem ein schönes neues Fleckchen Heimat entdeckt: Die Bank, auf der sie interviewt wurde, ist nur wenige Meter von ihrem Haus entfernt, war aber bisher gar nicht so sehr in ihrem Fokus. Nun genießt sie dort nach den Spaziergängen die Zeit und hat einen tollen Blick auf ihre Heimatkirche St. Martinus.

Frau Wübken freut sich über die gelungene Aktion, insbesondere darüber, dass schon deutlich mehr als die zunächst geplanten 100 Kinder nun ein Jahr lang eine warme Mahlzeit in der Schule erhalten. Das ursprüngliche Ziel hat sie nun schon sechzehn Mal übertroffen. Sie hofft, Mahlzeiten für noch mehr Kinder durch ihre täglichen Runden zu erlaufen und freut sich daher weiterhin über jede Form der Unterstützung.

Marietheres Wübkens Kilometer- und Spendenstand kann auf ihrer Spendenseite unter moveformeals.de/marietheres verfolgt werden.


04.06.21

97-jährige Marietheres Wübken läuft ungebremst weiter für Mary’s Meals

Marietheres Wübken mit ihrem Rollator

Mit fast 100 Jahren will Marietheres Wübken 100 Kilometer mit ihrem Rollator zurücklegen und genug Spenden sammeln, um 100 Kinder ein Schuljahr lang mit Mahlzeiten der Kinderhilfsorganisation Mary’s Meals zu versorgen. Das Spendenziel hat sie schon zehnfach übertroffen.

„Wenn ich mit dem, was ich tue, helfen kann, mache ich das natürlich gerne“, sagt die pensionierte Volksschullehrerin Marietheres Wübken aus Nottuln in Westfalen. Als ihre Nachbarin Ingrid Schürmann, stellvertretene Vorsitzende von Mary’s Meals Deutschland e. V., von der neuen Spendenaktion ‚Move for Meals‘ erzählte, fand sie die Idee sofort großartig und stimmte der Teilnahme für die Dauer eines Monats zu. 35 Kilometer der angestrebten 100 Kilometer hat Marietheres Wübken nach zehn Tagen bereits geschafft – und ihr selbst gesetztes Spendenziel von 1.830 Euro schon weit überschritten. Aktuell steht sie bei rund 18.500 Euro.

Die neue Spendenaktion ‚Move for Meals‘ der internationalen Hilfsorganisation Mary’s Meals findet in mehreren europäischen Ländern vom 1. Mai 2021 bis zum 31. Juli 2021 statt. An dem virtuellen Spendenlauf können interessierte Sportlerinnen und Sportler kostenlos über die eigens dafür gestaltete Website teilnehmen, ihre zurückgelegten Kilometer eintragen und sich dabei sponsern lassen. Die täglichen Schulmahlzeiten der 1.003 Kinder der Mthawira Primary School in Malawi sind bereits finanziert; die darüberhinausgehenden Spenden werden für weitere Schulen in Mary’s Meals’ Projektländern verwendet. Wer sich engagieren möchte, findet alle weiteren Informationen unter moveformeals.de.

„Von Anfang an begeisterte mich an Mary’s Meals, dass so viel mit einem Euro erreicht werden kann“, erklärt die Seniorin. Mary’s Meals versorgt über 1,8 Millionen Kinder mit einer täglichen, warmen Mahlzeit in Bildungseinrichtungen. Die durchschnittlichen Kosten betragen pro Kind und Schuljahr 18,30 Euro.

Hochmotiviert dreht Marietheres Wübken zwei Mal täglich ihre gewohnte Runde mit ihrem Rollator, sodass sie auf 3,7 Kilometer pro Tag kommt. Daher ist sie optimistisch, ihr Kilometerziel in den nächsten drei Wochen ebenfalls zu schaffen. Voller Dankbarkeit über die bereits eingegangen Spenden sagt sie: „Ich freue mich, dass so viele Spenden schon eingegangen sind. Über 1.000 Kinder können davon ein Jahr lang ernährt werden. Das ist doch unglaublich.“

Marietheres Wübkens Kilometer- und Spendenstand kann auf ihrer Spendenseite unter moveformeals.de/marietheres verfolgt werden.


01.06.21

Fit bleiben und Gutes tun – mit den Olympia Hoffnungen Melat Yisak Kejeta und Amanal Petros als Botschafter für den guten Zweck 

Amanal Petros und Melat Kejeta

Die beiden bekannten und sehr erfolgreichen Leichtathleten werben für ‚Move for Meals‘, die virtuelle Spendenkampagne der internationalen Kinderhilfsorganisation Mary’s Meals.

Wer könnte passender sein, diese sportliche Kampagne zu begleiten? Mary’s Meals freut sich sehr über die Zusage der beiden bekannten und sehr erfolgreichen Spitzensportler Melat Yisak Kejeta und Amanal Petros, der Kampagne ‚Move for Meals‘ zwei prominente Gesichter zu geben.

Beide jungen Sportler aus Äthiopien, die schon seit vielen Jahren in Deutschland leben, haben sich auf Langstreckenläufe spezialisiert. 12-mal holte Melat Yisak Kejeta und 13-mal Amanal Petros bereits den 1. Platz in ihrer Disziplin. - Melat ist deutsche 10.000 m und europäische Halbmarathon Rekordhalterin; seit Dezember 2020 ist Amanal Deutscher Marathonrekordhalter.

Gerade bereiten sich beide im Höhentrainingslager in Kenia auf die Olympiade in Tokio vor. Von dort erreichen uns Melats Grüße: „Mary’s Meals hat jetzt eine neue Spendenaktion gestartet, ‚Move for Meals‘. Macht doch mit! […]“ – Amanal bestätigt: „[…] Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr auch dabei seid und die Kinder unterstützen könntet.“

Vom 01. Mai bis 31. Juli 2021 findet diese große Kampagne ‘Move for Meals’ in sieben europäischen Ländern statt; in Deutschland werden die Spenden für die 1.003 Kinder der Mthawira Primary School in Malawi verwendet.

Alle Einzelpersonen, Familien, Firmengruppen, Sportvereine usw. lädt Mary’s Meals gerne ein, sich mit ihrer Teilnahme für die Kinder einzusetzen, denen das Lebensnotwendigste fehlt. Es kostet nur 18,30 € ein Kind ein ganzes Schuljahr lang zu ernähren.

Wer sich engagieren möchte, findet alle weiteren Informationen unter moveformeals.de 

Es besteht aber auch die Möglichkeit, als Sponsor aktiven Teilnehmern zu helfen, ihr Ziel zu erreichen und dabei mitzufiebern oder direkt für die Mthawira Schule zu spenden. Bei traditioneller Überweisung bitte unter dem Stichwort: Move for Meals. (IBAN: DE42 3706 0193 4007 3750 13)

Auf der Website moveformeals.de und auf den Social-Media-Kanälen Facebook und Instagram hält Mary’s Meals wöchentliche Updates bereit.

Erste PM über Move for Meals


20.05.21

Krise in Tigray – Der Konflikt nimmt kein Ende. Die internationale Kinderhilfsorganisation Mary’s Meals bittet weiter um Spenden für dringend benötigte Hilfsgüter

Brot und Tee im Freien für Binnenvertriebene

Der Konflikt zwischen der Tigray Volksbefreiungsfront und den äthiopischen Regierungstruppen wütet – von der Weltöffentlichkeit weitestgehend unbemerkt – ungehindert weiter, da Internetzugang und andere Kommunikationswege bewusst unterbrochen wurden. So dringen nur wenige Informationen „nach draußen“. 

„Was wir von unseren lokalen Partnern erfahren, ist erschütternd“, so Magnus McFarlane-Barrow, Gründer der internationalen Kinderhilfsorganisation Mary’s Meals. „Seit Beginn des Konflikts […] haben die Menschen furchtbares durchgemacht. Nahezu jedes Haus in Tigray wurde angegriffen. Menschen werden getötet, Frauen vergewaltigt.“ - „Die Einwohner der Region fliehen […]. So sind über 60.000 in den Sudan übergelaufen, über 1 Million Binnenvertriebene befinden sich im Land, davon 152.000 in der Stadt Mekelle. Die Einwohner Mekelles sind selbst Opfer des Krieges und der Versorgungsengpässe – trotzdem teilen sie großzügig das Wenige, das sie haben. Doch ihr Beitrag ist ein Tropfen auf den heißen Stein“, fährt McFarlane-Barrow fort. 

Die Antwort auf den ersten Hilfeaufruf von Mary’s Meals International für die Menschen in Tigray war überwältigend. Mit den Spendengeldern werden seit April rund 19.000 Binnenvertriebene versorgt. Sie sind in, zu Notunterkünften umfunktionierten, Schulen untergebracht und erhalten Hilfspakete mit dem Notwendigsten: Lebensmittel, Decken, Seife, Medikamente. Doch wird das Geld nicht lange reichen, denn die Menschen sind völlig mittellos und müssen täglich weiter versorgt werden; auch kommen ständig weitere hinzu. Die lokalen Partner von Mary’s Meals agieren seit Jahrzehnten in Tigray und haben daher im Laufe ihrer Arbeit sehr viel erlebt. Aber ihrer Meinung nach ist die derzeitige Situation "dreimal schlimmer als die verheerende Hungersnot in den 80er Jahren“. “Viele Menschen kommen schwer traumatisiert hier an“, erzählt die Leiterin der Organisation. „Sie sind vor der extremen Gewalt geflohen und leben jetzt auf engstem Raum unter erbärmlichen Bedingungen. In einer unserer Schulen sind z. B. 6.000 Personen untergebracht, über 80 schlafen in einem kleinen Klassenzimmer. Solche Bedingungen mit unzureichenden sanitären Einrichtungen sind eine ernsthafte Bedrohung für Gesundheit und Leben.” Unter diesen Umständen sind Corona-Distanz- und Hygienemaßnahmen schlichtweg unmöglich. Auch andere Krankheiten können sich leicht verbreiten. Viele tausende Menschen hungern und 1,4 Millionen Kinder gehen nicht zur Schule. “Lebenswichtige soziale Dienste sind unterbrochen, Gesundheitseinrichtungen funktionieren kaum noch, insbesondere für Menschen mit chronischen Erkrankungen ist das lebensbedrohlich”, so eine Helferin. “Diese schrecklichen Berichte sollen uns aber weder erdrücken noch lähmen. Denn: Die Unterstützung kommt an. Wir konnten schon vielen Vertriebenen helfen.”  

Unser Partner vor Ort bittet jedoch: „Schärft weiterhin das Bewusstsein für unsere Situation, sprecht darüber mit anderen. Damit die Hilferufe der leidenden Menschen in Tigray Gehör finden. Und betet für die Menschen und für ein Ende des Konflikts. In dieser schwierigen Zeit spüren wir besonders stark Nähe, Mitgefühl und Fürsorge. Das tröstet, ermutigt und hilft uns, die Hoffnung nicht zu verlieren. Ich möchte der Welt gerne sagen: „Tun Sie alles, um den Krieg, das Töten von Zivilisten und die Flucht der Menschen, die alles verlassen müssen, zu beenden. Bitte verstärken Sie die humanitäre Hilfe, damit die Menschen überleben können.“ 

Wenn auch Sie uns unterstützen möchten: Mary’s Meals, DE42 3706 0193 4007 3750 13. Stichwort: Äthiopien

Erste PM über die Krise in Äthiopien


28.04.21

Fit bleiben und Gutes tun – die internationale Kinderhilfsorganisation Mary’s Meals lädt ein zur Frühlingskampagne ‘Move for Meals’

Sportlich in MalawiSport und Bewegung für jedermann, egal, an welchem Ort, auch – oder gerade - in Corona Zeiten, und damit Gutes tun, das ist das Motto der Kampagne ‘Move for Meals’ der internationalen humanitären Organisation Mary’s Meals, die täglich Hunderttausende Kinder in einigen der ärmsten Länder der Welt mit einer warmen, nahrhaften Mahlzeit in der Schule versorgt. 

Vom 01. Mai bis 31. Juli 2021 findet eine internationale Kampagne statt, um Spenden für die 1.003 Kinder der Mthawira Primary School in Malawi zu sammeln.

Neben Deutschland starten zeitgleich auch zahlreiche Teilnehmer in der Schweiz, Italien, Spanien und Polen. Alle Einzelpersonen, Familien, Firmengruppen, Sportvereine usw. lädt Mary’s Meals gerne ein, sich mit ihrer Teilnahme für Kinder einzusetzen, denen das Lebensnotwendigste fehlt. Es kostet nur 18,30 € ein Kind ein ganzes Schuljahr lang zu ernähren.  

Neben der sportlichen Beteiligung besteht auch die Möglichkeit, als Sponsor teilzunehmen: mitfiebern und aktiven Personen helfen, ihr Ziel zu erreichen oder direkt für die Mthawira Schule spenden. Alle Informationen zum Mitmachen unter moveformeals.de 

Überweisung auch möglich unter DE42 3706 0193 4007 3750 13, Stichwort: Move for Meals.  

Mit Spaß ein gutes Ziel verfolgen und gemeinsam sich - und viel - bewegen! Let’s Move for Meals - Jeder Schritt und jeder Euro bringt Mary’s Meals dem Ziel näher, alle Kinder der Mthawira Primary School ein Jahr lang mit Essen zu versorgen.


26.02.21

Krise in Äthiopien: Was im Verborgenen in Tigray passiert

Abgeschnitten von der Welt aufgrund blockierter Kommunikationswege leiden Hunderttausende Menschen unbemerkt unter den Folgen blutiger Auseinandersetzungen

Sportlich in Malawi„...wir haben noch nie etwas so Schlimmes erlebt“, so Schwester N.

Die seit Jahrzehnten in der Region Tigray lebende und im Dienst der Ärmsten wirkende Ordensschwester hat schon viele Tragödien erlebt. Dennoch übertrifft die aktuelle Situation alles, was sie bisher gesehen hat.

Seit 3 Monaten wüten brutale Kämpfe in der Region Tigray in Äthiopien. Regierungstruppen und Aufständische liefern sich einen erbitterten Machtkampf. Zehntausende Menschen haben bereits das Leben verloren, Hunderttausende sind auf der Flucht. Es fehlt an allem: Lebensmitteln, Trinkwasser, Medikamenten. Es wird geschätzt, dass 4,5 Millionen Menschen in der Region in akuter Not leben und auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen sind. Dies geschieht beinahe unbemerkt und ohne dass die Welt davon Notiz nimmt: Der Zugang zum Internet ist unterbunden, das Telefonnetz wurde erst kürzlich wieder sporadisch geöffnet, Medienvertretern wird der Zugang in die Region verweigert. Außerdem beschäftigen derzeit andere Themen die Welt.

Eigentlich sollten die wiederholten Berichte über Vergewaltigungen, sexuelle Gewalt, Massaker und Hunger – als Kriegswaffen eingesetzt – weltweite Empörung, politischen Druck und eine Welle der Hilfsbereitschaft auslösen. Doch laufen die aufrüttelnden Schreckenstaten, weitgehend unbemerkt ab.

„In den letzten Tagen konnte ich immer wieder mit Schwester N. telefonieren (Ihr Name soll nicht genannt werden, um ihre Sicherheit nicht zu gefährden)“, berichtet Magnus MacFarlane-Barrow, Gründer und CEO der internationalen Kinderhilfsorganisation Mary’s Meals. „Vor dem Konflikt hatte ich sie vor Ort besucht, weil ihre Kongregation, die „Daughters of Charity“ unser Partner in Tigray ist. Gemeinsam versorgten wir vor dem Konflikt über 24.000 Kinder mit einer gesunden, täglichen Schulmahlzeit; ausreichend Nahrung und Bildung bedeutet für diese Kinder eine echte Chance auf eine bessere Zukunft. Ich war beeindruckt, wie sehr die Menschen die Schwestern verehren. Sie haben ihren Einsatz während der schrecklichen Hungersnot in den 1980er Jahren nicht vergessen!“


27.11.20

Felix runs for Mary’s Meals: Der vom Hals abwärts gelähmte Felix Zech (32) „läuft“ für Mary’s Meals – ein besonderer Sponsorenlauf für hungernde Kinder

Felix Zech

Nach schwerem Tauchunfall auf den Rollstuhl angewiesener Felix Zech möchte am Gangtrainer Spenden für Schulessen für kenianische Kinder „erlaufen“.

Im Oktober 2016 ändert sich für Felix alles: Nach einem Tauchunfall liegt er im Koma, die Überlebenschancen sind minimal, die Ärzte gehen zudem von einer massiven Hirnschädigung aus. Der niederschmetternden Diagnose zum Trotz erwacht Felix nach einigen Wochen aus dem Koma und kurz nach Weihnachten beginnt er zu sprechen. Mehrsprachig!

Statt das Masterstudium zu beenden und seine vielversprechende Karriere als Unternehmensberater fortsetzen zu können, heißt es nun, einfachste körperliche Funktionen neu zu erlernen, sich auf ein komplett neues Leben einzustellen und den Alltag zu bewältigen. Nach 15 Monaten intensivster Reha in Heidelberg lebt er seit Anfang 2018 wieder zu Hause bei seinen Eltern in Frankfurt.

Schon vor dem Unfall engagierte sich Felix für Mary’s Meals, eine internationale Kinderhilfsorganisation, die Kindern aus den ärmsten Regionen der Welt Nahrung und Bildung ermöglicht. Seine vollständig veränderten Lebensumstände sind für Felix kein Hindernis, weiterhin für das Projekt an den Start zu gehen. Trotz eines fordernden Alltags und seiner fast täglichen Therapien und Trainings, zweimal wöchentlich am THERA-Gangtrainer Lyra: „Das Training an der Lyra verlangt mir einiges ab. An manchen Tagen ist es so schmerzhaft, dass ich abbrechen muss. Mittels Beinorthesen und einem Spezialgürtel, über den ich in eine aufrechte Position gezogen werde, beginne ich, Schritte zu machen. Das heißt, eigentlich geht die Maschine mit mir. Es mag lächerlich klingen, aber ich schaffe 2,7 km/h, was für mich und die Maschine bereits sehr schnell ist.“

Während des Trainings entstand auch die Idee für diesen besonderen Sponsorenlauf: „Mein Ziel ist es, Spenden zu sammeln um wenigstens 500 Kinder im kenianischen Turkana für ein Schuljahr lang mit einer täglichen Mahlzeit versorgt zu wissen. Zwar kann ich mein Laufziel nicht festlegen, aber ich gebe alles! Ich werde versuchen, möglichst viel zu laufen“, so Felix. „Begleiten Sie mich auf meinem Lauf in meinem Blog und Social Media.“

Nur 18,30 € benötigt Mary’s Meals pro Kind und Schuljahr: „Ein Betrag, der für viele von uns einem Mittagessen in einem hippen Café entspricht, bedeutet für diese Kinder nicht nur ein ganzes Jahr lang eine warme Mahlzeit in der Schule, sondern dadurch auch eine so bedeutsame Zukunftsperspektive“, erklärt Felix. „Und ohne Hunger lernt es sich bekanntlich besser! Das Konzept ist so einfach, dass es mich sofort überzeugt hat.“


23.02.20

Gerard Butler erhält Preis des „Cinema for Peace“ für Kooperation mit Mary’s Meals

Gerard Butler bei Cinema for PeaceHeute Abend wird Gerard Butler in einer besonderen Zeremonie in Berlin den Ehrenpreis des Cinema for Peace erhalten, als Anerkennung für seine Arbeit mit der internationalen Wohltätigkeitsorganisation Mary’s Meals.

Zu den früheren Preisträgern gehören Angelina Jolie, Leonardo DiCaprio, George Clooney und Sean Penn.

Mary’s Meals versorgt mehr als 1,6 Millionen Schulkinder in verarmten Gemeinden, in denen Hunger und Armut Bildung im Wege stehen, mit täglichen Mahlzeiten im Rahmen der Schule. Durch die Bereitstellung einer täglichen Schulmahlzeit stillt Marys Meals nicht nur den Hunger der Kinder, sondern ermutigt sie damit auch, zur Schule zu gehen. Dort erhalten sie eine Ausbildung, die ihnen den Weg aus der Armut ebnen kann.

Der Star Gerard Butler ist ein langjähriger Unterstützer des Hilfswerks. Er schloss sich der weltweiten Organisation an, nachdem er vor 10 Jahren dem Gründer von Mary’s Meals – dem Schotten Magnus MacFarlane-Barrow – den CNN Hero Award überreichte. Magnus MacFarlane-Barrow: „Gerry’s Unterstützung hat eine enorme Rolle bei der Sensibilisierung für unsere Mission in der ganzen Welt gespielt. Er hat sich wirklich in diese Arbeit vertieft und Zeit in einigen der Communities verbracht, in denen wir agieren. Wenn er über unsere Mission und die Menschen, denen wir helfen, spricht, dann tut er das mit tiefem Verständnis und Mitgefühl, und deshalb hat er so viele Menschen auf der ganzen Welt dazu inspiriert, sich für die Unterstützung von Mary’s Meals einzusetzen. Ich bin wirklich begeistert, dass er auf diese Weise geehrt und ausgezeichnet wird!“

Butler hat Gemeinden in Liberia und Haiti besucht, die mit Unterstützung von Mary’s Meals das Schulspeisungsprogramm durchführen. Er hat Kinder getroffen, deren Leben durch das einfache Spenden einer täglichen Mahlzeit verändert wird, und hat unmittelbar gesehen, welche Auswirkungen dies haben kann. Während einer kürzlichen Reise nach Haiti gab er sogar Kindern vor ihrem schulischen Krippenspiel einige Schauspieltipps. Sein Besuch in den Projekten wurde auf Film festgehalten, und es gibt Pläne für eine Veröffentlichung im Laufe dieses Jahres.

Gerard: „Es ist großartig, auf diese Weise von Cinema for Peace geehrt zu werden, aber eigentlich habe ich es immer als ein Privileg empfunden, an Mary’s Meals beteiligt zu sein. Kinder zu ernähren, während sie lernen, ist eine ganz einfache Sache, die das Leben wirklich verändert. Die Communities, die ich in Haiti und Liberia besucht habe, die Menschen, mit denen ich Zeit verbracht habe, waren außergewöhnlich und inspirierend. Mary’s Meals erinnert mich immer daran, dass großartige Dinge geschehen können, wenn jeder seinen Beitrag leistet.“

Cinema for Peace möchte Filme unterstützen und fördern, die sich für eine bessere Welt einsetzen, und hat bis heute mehr als 10 Millionen USD für humanitäre Projekte weltweit gespendet. Ein Teil des Erlöses der heutigen Gala wird an Mary’s Meals gespendet, um mehr hungrige Kinder in der Schule zu ernähren. 

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