Welternährungstag – für Mary’s Meals an jedem Schultag!

Am 16. Oktober ist alljährlich der Welternährungstag. Schauen Sie mit uns auf die aktuelle Lage und unsere Arbeit inmitten der Covid-19-Pandemie.

Back to all stories | Posted on 16/10/20 in News

2020 stellt uns alle vor große Herausforderungen, auch uns als Mary’s Meals. Aktuelle Schätzungen, beispielsweise der UN, gehen davon aus, dass durch die Folgen der Pandemie noch weit mehr Menschen hungern müssen, als das jetzt schon der Fall ist. Ursachen dafür sind, dass Millionen von ihnen – gerade im informellen Sektor arbeitende – ihre Jobs verlieren und Lebensmittelpreise steigen. Insektenplagen und Klimawandel geben das Nötige dazu. Derzeit liegt die Zahl der Grundschulkinder, die aufgrund von Armut / Hunger nicht zur Schule gehen, nach der Statistik der UNESCO, bei 59 Millionen. Schätzungen zufolge werden durch die Pandemie noch weitaus mehr Kinder und Erwachsene hungern. Führende Organisationen sprechen sogar von einer „Hungerpandemie“, die folgen könnte.

Auch der neue Welthunger-Index 2020 der Welthungerhilfe sieht die Hunger-Situation in 16 von 19 unserer Projektländer als "ernst" bzw. "sehr ernst" an.

Quelle: Welthungerhilfe

In dieser schwierigen Zeit ist es mehr denn je unsere Verpflichtung, das Versprechen, das wir den Kindern von Mary’s Meals geben, auch einzuhalten: Täglich eine warme Mahlzeit in der Schule! Da auch die Schulen in unseren Projektländern geschlossen sind, suchten unsere Mitarbeiter mit Hochdruck an einer Lösung, damit die Kinder gerade jetzt nicht hungern.

In starker Zusammenarbeit mit unseren großartigen Teams und Gemeinschaften vor Ort, sowie mit nationalen Regierungen, lokalen Behörden und anderen Institutionen, verteilt Mary’s Meals in der aktuellen Krise Lebensmittelpakete an Eltern oder Erziehungsberechtigte, die das Essen zu Hause kochen. Gerade auch jetzt wollen wir als soziales Sicherheitsnetz für Kinder zu fungieren, und ihnen durch die Verteilung von Nahrungsmitteln eine zuverlässige und stabile Nahrungsquelle bieten, die dazu beiträgt, den Hunger zu verringern und Energie zu liefern. Wo Schulen wieder geöffnet werden, sind wir darauf vorbereitet, mit unserem üblichen Konzept fortzufahren.

Um bei der Lebensmittelausgabe große Zusammenkünfte zu vermeiden, werden Verteilungspläne erstellt und die Regierungsrichtlinien zum Social Distancing für die Verteiler, wie auch die Empfänger durchgesetzt. An jedem Verteilungspunkt werden Handwaschstationen eingerichtet. Alle an der Verteilung von Nahrungsmitteln Beteiligten erhalten persönliche Schutzausrüstung – Masken und Handschuhe – auch Desinfektionsgel wird zur Verfügung gestellt.

Mary's Meals achtet auch jetzt darauf, geplante Aktivitäten zu überwachen und gleichzeitig sicherzustellen, dass die Datenerhebung stets den nationalen Covid-19-Richtlinien entspricht. Des Weiteren werden wir unsere Vorgehensweise immer wieder überprüfen und kurzfristig auf neue Richtlinien und Einschränkungen der Regierung reagieren. Weitere Informationen zu unserer Antwort auf Covid-19 finden Sie hier.

Da in einigen unserer Projektländer ganz zögerlich wieder die Öffnung der Schulen beginnt, bitten wir Sie herzlich um Ihre Unterstützung, damit wir weiterhin unserer wunderbaren Aufgabe gerecht werden können und bald noch mehr hungernde Kinder eine warme Mahlzeit erhalten.

In unsicheren Zeiten wird Ihre Großzügigkeit mehr denn je benötigt.

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