Was ich über Mary’s Meals gelernt habe

Hinter den Kulissen in Liberia mit Adama Tombekai

Wir sprachen mit Adama über Mary’s Meals und darüber, was er an seiner Rolle als „Sponsor eine Schule“-Beauftragter in Liberia liebt. Seine Aufgabe ist es, mehr als 200 Schulen im ganzen Land zu besuchen, wo durch die „Sponsor eine Schule“-Kampagne Mary’s Meals-Schulessen bereitgestellt wird. Er sammelt Fotos, Interviews und Berichte für die großzügigen Sponsoren, die helfen, das Essen an diesen Schulen möglich zu machen.

Bitte erzähl uns ein bisschen von dir.

Mein mittlerer Name ist Nicholas und ich komme aus dem Cape Mount Bezirk. Ich bin mit Joyce verheiratet und wir haben eine Tochter, Cherity, und einen Sohn, der auch Adama heißt, aber wir nennen ihn liebevoll Joyous!

Was ist das Beste an deiner Arbeit mit Mary’s Meals?

Ich denke, dass die Kinder für mich das Beste sind. Mir liegen die Kinder sehr am Herzen, weil sie einfach so glücklich erscheinen, wenn man bei ihnen ist. Wenn du sie fotografieren willst, ermutigen sie dich und motivieren dich, mit ihnen zu sprechen.

Was hast du über Mary’s Meals gelernt?

Mir ist klar geworden, dass Mary’s Meals den Kindern Hoffnung bietet. Mary’s Meals gibt ihnen die Möglichkeit, zu spüren, dass sie jemand sind. Selbst in ihrer verletzlichen Situation erhalten sie viel Hoffnung.

Auf einer persönlichen Ebene habe ich, obwohl ich davor schon ein wenig Ahnung vom Motorradfahren hatte, durch das Training hier meine Fähigkeiten stark verbessert.

Was sind deine Hoffnungen für die Zukunft von Mary’s Meals?

Viele fragen mich, „Wann wird Mary’s Meals hierherkommen?“. Daher denke ich, dass es eine gute Idee wäre, sich auszubreiten und mehr Schulen in das Programm aufzunehmen.

Was sind deine Hoffnungen für Liberia, unter Einbezug der Tatsache, dass Mary’s Meals die Kinder hier im Land ernährt?

Mary’s Meals wird helfen, den Hunger zu reduzieren und die Kinder dazu ermutigen, zur Schule zu gehen. Früher hatten die Eltern keine Motivation, die Kinder zur Schule zu schicken.  Sie nahmen sie mit auf die Farm, oder schickten sie in die traditionelle Busch-Schule. Dadurch, dass die Schüler ernährt werden, sind die Kinder selbst motiviert, zur Schule zu gehen.