Bob, der für unsere Partnerorganisation in Uganda Mary’s Meals organisiert, erklärt in diesem Blog den Effekt, den er aus nächster Nähe sieht.

Es ist meine Aufgabe, mit Kindern und Lehrern über den Unterschied, den Mary’s Meals in ihrem Leben bewirkt, zu reden.

Es mag für Sie aussehen wie eine einfache Mahlzeit; eine Schüssel Bohnen und Posho (Maismehl-Paste). Aber für Kinder wie Aipo, Jane, Richard und Simon bedeutet die Mahlzeit so viel mehr. Sie ist eine Energiequelle, ein Grund in der Schule zu bleiben, eine Möglichkeit aufzublühen.

Die Kinder leben im Distrikt Soroti in Ost-Uganda, wo es für viele Familien schwierig ist, Essen zu finden, um gesund und stark zu bleiben. Dürre trocknet das Land aus und erschwert die Feldbestellung. Aber dank Mary’s Meals müssen sie sich diesen Herausforderungen nicht alleine stellen.

Jeden Tag erhalten Aipo, Jane, Richard, Simon und ihre Klassenkameraden eine tägliche Mahlzeit in der Schule. Mit vollem Magen sind sie lernbegierig und beteiligen sich eifrig am Unterricht. Für viele Kinder in der Dorfschule sind diese Mahlzeiten die Hauptnahrungsquelle.

Auch Eltern beteiligen sich immer mehr. Einige helfen mit dem Kochen, andere kümmern sich um den Lebensmittelvorrat der Schule und helfen mit Brennholz. Mütter sind der Schulkommission beigetreten. Wenn sie nicht gerade am Markttag an ihren Verkaufsständen stehen oder das trockene Feld bestellen, kommen sie zu den Mary’s Meals-Treffen an der Schule. Sie teilen ihre Ideen mit anderen Müttern und Vätern und stärken so die Gemeinschaft.

Den Kindern fällt es leichter zu lernen und sie spielen viel! Sie sind dankbar, dass Mary’s Meals ihnen hilft, sich auf ihr Studium zu konzentrieren und ihnen die Chance gibt, sowohl im Unterricht als auch außerhalb erfolgreich zu sein. Viele träumen davon, Lehrer zu werden.

Es macht mich stolz zu sehen, wie sie über ihre Schulbücher brüten und ihr gelerntes Wissen mit Klassenkameraden teilen! Ich weiß, dass in solchen Momenten – genau wie in einer einfachen Schulmahlzeit – viel mehr steckt, als mit bloßem Auge zu sehen ist.

Am Ende des Tages können Aipo, Jane, Richard und Simon nicht nur mit Armut und Hunger abschließen und eine neue Seite aufschlagen, sondern ein ganz neues Kapitel für sich, ihre Familien und zukünftige Generationen schreiben.