Am 22.September war ein Beitrag über zwei Schulen in Eldoret, Kenia, im Deutschlandfunk zu hören.

Millionen Kinder sind wegen Covid-19 von akutem Hunger bedroht. Versorgungsengpässe, steigende Preise, Arbeitslosigkeit der Eltern und das Ausbleiben von Schulessen aufgrund von Schulschließungen haben die Notlage verschärft.

Der Deutschlandfunk besuchte zwei Schulen im Westen Kenias, an denen normalerweise Mary’s Meals ausgeteilt wird, und interviewte Schülerinnen und Schüler. Da die Schulen noch geschlossen sind, erhalten sie weiterhin Essenspakete, die ihre Eltern bei den Schulen abholen können.

"Diese Mahlzeiten helfen uns sehr, besonders in dieser Zeit der Pandemie", erklärt die 17-jährige Martha. Ihre Eltern leben nicht mehr, sie floh aus dem Südsudan nach Kenia und lebt jetzt mit ihrer älteren Schwester und einige Cousins zusammen. Daher holt sie selbstständig die Essenspakete in der Schule ab. Sie versucht zuhause weiterzulernen, um den Anschluss nicht zu verpassen, da sie nächstes Jahr ihren Abschluss machen möchte.

Voraussichtlich Ende Oktober öffnen die Schulen in Kenia wieder. Dann können die Mahlzeiten wie gewohnt direkt in den Schulen zubereitet werden.

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