Hoffnung in den Slums von Indien

Begleiten Sie uns auf eine Reise nach Indien und treffen Sie die kleine Champa.

Back to all stories | Posted on 31 Jul 2017 in Blog

In einem heißen und überfüllten Slum im Süden Delhis in Indien treffen wir ein kleines Mädchen, das ein breites Lächeln und ihr neustes Kleid trägt. Sie hält ihren wertvollsten Besitz in der Hand – einen Ventilator, den sie in einem Müllberg gefunden hat. “Ich hoffe, dass ich dafür Batterien finde… irgendwann”, erzählt sie uns.

Champa weiß nicht, wie alt sie ist, aber ihr Lehrer glaubt, dass sie fünf ist. Sie lebt neben einer reichen Siedlung, aber ihr Zuhause ist eine Müllhalde. In Indien sind solche Ungleichheiten weit verbreitet; das Kastensystem in dem Land bringt mit sich, dass diejenigen, die in Armut geboren worden sind, wenig Möglichkeiten haben.

Trotz des Elends in ihrer Umgebung findet Champa hier ihr Glück – in ihrer Familie in ihrem kleinen Zuhause aus Blech, und in dem in der Nähe liegenden informellen Bildungszentrum, in dem Mary’s Meals Hoffnung und die Chance etwas zu lernen bietet.

Champa und ihre kleine Schwester gehören zu den wenigen Glücklichen, die in einem Land, in dem Bildung für Mädchen oft nicht gutgeheißen wird, zur Schule gehen. “Es ist schwierig für Mädchen, weil die Leute nicht wollen, dass Mädchen eine Schulbildung erhalten, was sehr traurig ist,” sagt Champa. “Manche Kinder bleiben zuhause, aber mein Vater unterstützt dies nicht und er möchte auch nicht, dass wir Müll sammeln gehen. Mein Vater hat Träume für uns!”

Trotz ihrer harten Lebensumstände ist Champa glücklich. Sie hat eine Familie, die sie liebt, und dank Ihrer Unterstützung  hat dieses kleine Mädchen den großen Traum, Arzt zu werden, wenn sie erwachsen ist.

“Ich bin sehr froh darüber, dass Mary’s Meals zu uns gekommen ist,” strahlt Champa. “Dass wir hier etwas zu essen bekommen, motiviert uns wirklich, zur Schule zu kommen. Wir haben alle die Hoffnung, dass wir etwas werden können.”