Benin liegt in Westafrika am Golf von Guinea. Das Land grenzt an Togo, Nigeria, Burkina Faso und Niger. Die Amtssprache ist Französisch, doch das Land ist sprachlich enorm vielfältig: Mehr als 50 indigene Sprachen werden hier gesprochen. Wichtigstes Exportgut ist Baumwolle, hinzu kommt ein kleinerer Handel mit Früchten, Nüssen und Ölsaaten.
Benin gehört zu den ärmsten Ländern der Welt und liegt im Human Development Index (HDI) auf Platz 173 von 193 Staaten und Territorien.
Die Mehrheit der Bevölkerung lebt von Landwirtschaft. Doch fehlende Moderne Technik, kleine Anbauflächen, ausgelaugte Böden und schwache Infrastruktur verschärfen die Herausforderungen für Familien erheblich.
Viele Familien in Benin haben mit großen Herausforderungen zu kämpfen. Fast die Hälfte der Bevölkerung lebt unterhalb der internationalen Armutsgrenze von 2,15 US-Dollar pro Tag. Weit verbreitete Ernährungsunsicherheit und Mangelernährung haben sich durch steigende Lebensmittelpreise weiter verschärft.
Mary’s Meals in Benin
Genau hier setzt Mary’s Meals an. Seit 2011 sind wir in Benin tätig und arbeiten dabei eng mit den Sœurs de Marie de la Médaille Miraculeuse zusammen. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass Kinder in besonders bedürftigen Gemeinden eine verlässliche Mahlzeit bekommen und gerne zur Schule gehen. Die Bildung, die durch regelmäßigen Schulbesuch erlangt werden kann, eröffnet Kindern Perspektiven ihre Zukunft aus eigener Kraft verändern zu können. Inzwischen werden an jedem Schultag mehr als 3.500 Kinder an Schulen in Hondji (Südwesten), Biro (Nordosten), Adido (Landesmitte) und Hozin (Südosten) versorgt.
Die Schulmahlzeit besteht in der Regel aus Mais oder Reis mit Bohnen, Gemüse sowie Fleisch, Fisch oder Eiern. Sie stillt nicht nur den Hunger, sondern gibt den Kindern die Kraft, zu lernen und ihre Zukunft in die Hand zu nehmen.
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