Unsere Arbeit im Libanon
Ein kurzer Einblick in die aktuelle Situation
Die Spannungen im Nahen Osten nehmen weiterhin zu. Anhaltende Luftangriffe führen zu schweren Zerstörungen und großer Unsicherheit für die Menschen in der Region. Neben dem Iran gehört auch der Libanon zu den besonders stark betroffenen Ländern: Vor allem der Süden des Landes, aber auch die Hauptstadt Beirut und ihre südlichen Vororte stehen unter intensiven Bombardierungen.
Unter normalen Umständen versorgt unser Schulernährungsprogramm, gemeinsam mit unserem lokalen Partner Dorcas, täglich mehr als 900 Kinder an Bildungseinrichtungen rund um Beirut mit einer warmen Mahlzeit.
Aufgrund der jüngsten Angriffe und des hohen Risikos weiterer Luftschläge wurden jedoch landesweit die öffentlichen Schulen geschlossen. Deshalb musste auch unser Schulmahlzeitenprogramm vorübergehend pausiert werden.
Wir sind erleichtert und dankbar, dass unsere Kolleginnen und Kollegen von Dorcas derzeit in Sicherheit sind.
Sobald es die Sicherheitslage zulässt und die Schulen wieder öffnen können, wird Dorcas das Schulernährungsprogramm fortsetzen, damit die Kinder weiterhin jeden Schultag eine nahrhafte Mahlzeit in ihrer Schule erhalten. In der Vergangenheit hat Dorcas immer wieder gezeigt, wie flexibel und engagiert die Organisation in Krisenzeiten handeln kann – unter anderem nach der verheerenden Explosion im Hafen von Beirut im Jahr 2020.
Die aktuelle Situation stellt unsere Partner vor Ort und viele Familien im Libanon vor enorme Herausforderungen. Umso wichtiger ist es, dass wir Dorcas weiterhin unterstützen. Gemeinsam stehen wir in engem Austausch, um die nächsten Schritte zu planen. Sobald es neue Entwicklungen gibt, werden wir darüber informieren.
Gerade in Zeiten wie diesen ist es besonders wichtig, dass wir an der Seite unserer Partner und der Kinder im Libanon stehen. Gemeinsam setzen wir alles daran, unsere Unterstützung fortzusetzen, sobald es die Situation erlaubt.