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Daten

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  • Bevölkerung:
    32,5 Millionen
  • Lebenserwartung:
    47 Jahre
  • Unter der Armutsgrenze:
    42%
  • Entwicklungsindex:
    154

Kenia bei Wikipedia

Kenia

Hintergrund

Obgleich Kenia durch seine spektakulären Landschaften und Naturparks ein beliebtes Ziel für westliche Touristen darstellt, lebt die Mehrheit der Bevölkerung (60%) von weniger als 2 Dollar am Tag. Immer längere Dürreperioden führen dazu, dass Millionen von Kenianern Lebensmittelhilfe benötigen. Die gewalttätigen Eskalationen nach der Wahl Ende 2007 haben das Land in eine tiefe Krise gestürzt. Man schätzt daß ca. 250.000 Menschen auf der Flucht vor ethnischen Konflikten heimatlos geworden sind.

Mary`s Meals Kenia

Mary`s Meals arbeitet an verschiedenen Orten in Kenia und ermöglicht rund 7.000 Kindern eine tägliche Malzeit in der Schule

Unterstützung in der Turkana-Region

Mary´s Meals Kenia begann in der Turkana-Region im Nordwesten Kenias. Das Klima dort ist rauh, Hungersnot und Dürre gehören zum Alltag. Etwa 60% der Turkana-Bevölkerung sind Nomaden - ihre Herden sind ihr einziger Lebensunterhalt. Viele Flüchtlinge aus früheren Konflikten leben hier in großer Armut. 85% der Bevölkerung sind Analphabeten und die  Kindersterblichkeitsrate ist hoch: 159 Tot- pro 1.000 Lebendgeburten. Weniger als die Hälfte der Kinder im Schulalter besuchen die Schule.

Die meisten Gesundheits- und Bildungsstätten in diesem Teil des Landes werden von der in Lodwar ansässigen Diözese unterhalten. Wir unterstützen über 18.000 Kinder mit Mary`s Meals in Schulen und Kindergärten, die von der Diözese betrieben werden. Die Kinder lernen Lesen, Schreiben und Grundlagen der Hygiene. Sie bekommen eine Mahlzeit am Tag; aus Sorghum, Öl, Mich, Eier, Mais und/oder Bohnen - je nach dem, was gerade zur Verfügung steht. Und die Mütter wechseln sich beim Kochen ab.

Njenga, Kiango und Enchoro

Njenga ist ein Teil des riesigen Mukuru-Slums außerhalb von Nairobi. Dieser existiert seit 35 Jahren. Mehr als 600.000 Einwohner leben hier in Wellblechbaracken; offene Abwasserkanäle in der Mitte der Schlammwege.
Njenga formierte sich in den 90ern und die`Njenga Primary School´ist ein echter Lichtblick in diesem Elend. 2007 begannen wir Mary´s Meals an die 1.700 Schüler/innen auszuteilen, mit den`üblichen´Auswirkungen: Erhöhte Anwesenheit und Aufmerksamkeit."Gesunde, wohlgenährte Kinder lernen einfach besser" meint Rektorin Jane Waweru strahlend.
Und Mary´s Meals Material Aid Coordinator Andrew Parker berichtet:
"Die Kinder nutzen die Schule auch als Gemeindezentrum. Sie kommen so früh wie möglich her (manchmal 5:30) und man kriegt sie abends kaum heraus. Immerhin gibt es dort Strom und Toilettenanlagen... aber das Wichtigste sind die Mahlzeiten! Nach dem Wochenende kommen sie ausgehungert zurück und nach den Ferien sind sie oft krank und unterernährt. Nach kurzer Zeit regenerieren sie sich dann wieder."

Kiango und Enchoro liegen im Westen Kenias. Die Schulen liegen hier in sehr verarmten Gebieten in denen die Kinder unter Mangelernährung und gesundheitlichen Problemen leiden.